Datenschutz im Betrieb

Ab dem 25.05.2018 gilt für die EU die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bzw. für Deutschland ebenso das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG n. F.). Diese Normen schützen personenbezogene Daten (vgl. Art. 1 DSGVO, § 1 BDSG n. F.).
Personenbezogene Daten können beispielsweise sein:
Namen , Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, Personalnummer, Gesundheitsdaten etc.
Gerade im Beschäftigungsverhältnis werden regelmäßig besondere Kategorien von personenbezogenen Daten verarbeiten i.S.v. Art. 9 DSGVO.

Hierunter fallen Daten welche Auskunft über:

  • rassische und ethnische Herkunft
  • politische Meinungen
  • religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen
  • sowie die Verarbeitung von genetischen Daten
  • biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person
  • Gesundheitsdaten
  • Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung

Beim Datenschutz im Betrieb sind mehrere Bausteine zu beachten:

  • regelmäßige Schulungen
  • IT-Security
  • Datenschutzmanagement
  • Risikofolgenabschätzung
  • regelmäßige Überwachung bzw. Datenschutzbeauftragte
    Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Treffen von technisch-organisatorischen Maßnahmen (sog. TOM)
Über die Autorin
Maria Dimartino ist Rechtsanwältin mit Interessenschwerpunkten Individual- und Kollektivarbeitsrecht, Datenschutz und Neue Medien. Den Fachanwaltslehrgang im Arbeitsrecht hat sie erfolgreich absolviert. Sie ist als selbstständige Rechtsanwältin und Referentin bundesweit tätig. Mehr Informationen unter: www.jurvita.de
2018-07-16T09:13:31+00:00 Categories: Arbeitsrecht|Tags: , |